Landtagswahl 2026
Am 6. September 2026 wird ein neuer Landtag in Sachsen-Anhalt gewählt. Hier stellen wir die Folgen der Politik der rechtsextremen AfD für Kirche und Christentum vor. Jede Stimme für die AfD in Sachsen-Anhalt hat schwere Folgen: für die Gemeinde vor Ort, für kirchliche und kirchlich unterstütze Einrichtungen, für unser Bundesland.
Die AfD greift an drei Stellen Kirche und christliche Werke an:
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direkt über Gelder
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indirekt über Gelder
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ideologisch/weltanschaulich
1) Die AfD zielt auf die Abschaffung von Kirchensteuer und die Streichung von Staatskirchenverträgen. Allein die widerrechtliche Streichung von Staatsleistungen bedeuten ein Defizit von 20% der einsetzbaren Gelder. Die Folge sind starke Reduzierung kirchlicher Arbeit und Präsenz. Das heißt: weniger Pfarrerinnen und Pfarrer, weniger Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen und weniger Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, weniger Chöre und Konzerte, weniger Freizeiten und Erlebnisprogramm für Kinder und Jugendliche, weniger Seelsorge und Gottesdienste.
Der Evangelische Kirchenkreis Elbe-Fläming unterhält oder unterstützt Einrichtungen und Projekte im Landkreis, z. B. die Tafeln in Burg und Genthin und die Notfallseelsorge im Landkreis Jerichower Land, die für das gesellschaftliche Leben unverzichtbar sind.
2) Die AfD greift durch Ablehnung von Unterstützung und Förderung kirchliche und christliche Werke an. Christliche motivierte Arbeit ist auf Unterstützung angewiesen. Gerade weil sie Menschen im Blick hat, kann sie nicht kostendeckend arbeiten.
Kirche und christliche Werke setzen sich für Menschen ein, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Diakonisches Engagement schaut nicht auf Herkunft, Geschlecht, sozialen Status, körperliche und geistig Möglichkeiten, Hautfarbe oder Religion. An dieser christlich begründeten Haltung nimmt die AfD Anstoß.