Verlag am Birnbach - Motiv zur Jahreslosung 2026 von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Kirchenkreis Elbe-Fläming -
Kirchenkreis in blau und grün

Blau und grün sind die Farben unseres Kirchenkreises. Das Grün von Feldern, Wiesen und Wäldern durchzogen vom Blau der Elbe mit ihren Nebenflüssen und dem Elbe-Havel-Kanal prägen die Landschaft zwischen Altmark, Börde und Fläming. Darin eingebettet wird in 106 kleinen und großen Kirchengemeinden christliche Gemeinschaft aktiv gelebt. Aus dem Wort Gottes heraus erwächst hier immer wieder Neues und finden Menschen jeden Alters Freude, Hoffnung und Trost im Glauben.

Lassen Sie sich einladen auf einen Streifzug durch unseren Kirchenkreis mit seinen zahlreichen altehrwürdigen liebevoll gepflegten Kirchengebäuden.

 

 AN(GE)DACHT

 
Ostern geht weiter!

„Frohe Ostern! Jetzt noch? Hast Du Dich nicht geirrt?“ so bin ich Mitte der Woche von einem Bekannten angesprochen worden. „Ostern ist doch vorbei!“ „Nein“, widerspreche ich vehement. „das hat doch gerade erst angefangen.“ Klar, die Osterdekorationen sind weitestgehend verschwunden. Sie standen ja auch schon mindestens vier Wochen in Wohnungen und Gärten. Der Osterbrunnen in Burg zumindest, an dem ich fast jeden Tag vorbei gehe, bleibt noch ein bisschen stehen. Und das ist gut so, Ostern hat gerade erst angefangen!

Vor einer Woche in der Osternacht, im Ostergottesdienst haben wir die Botschaft wieder neu gehört. Jesus lebt! Er ist auferstanden! Das zu begreifen braucht Zeit.

So, wie bei Thomas, einem der Freunde von Jesus. Der Ungläubige oder besser der Zweifler wird er in der Bibel genannt. „Ihr könnt mir ja viel erzählen. Erst, wenn ich Jesus gesehen habe und ihn seine Wunden berührt habe, dann glaube ich das.“ Thomas hatte es gut. Es gab die Gelegenheit und er konnte sich mit eigenen Augen davon überzeugen.

So leicht haben wir es da nicht. Jesus steht nicht einfach so vor uns und wir können seine Wunden berühren. Ich finde, dass muss auch nicht sein. Mir reicht es daran zu glauben. Ich glaube daran, dass Jesus lebt. Er ist einfach da. Wenn ich mit offenen Augen durch das Leben gehe, dann sehe ich ihn. In den Menschen, die mir begegnen. In jedem Lächeln, in jedem guten Wort, in jeder Umarmung. Im Aufblühen in der Natur. In jedem Sonnenstrahl, der mich wärmt. In jeder Knospe, die aufbricht. Im Licht der Osterkerze. Immer dann, wenn neues Leben aufbricht, neue Anfänge möglich werden und Hoffnung aufleuchtet, auch wenn alles ausweglos scheint.

Jesus lebt. Gottes Liebe ist stärker als der Tod. Diese Botschaft darf uns berühren und verändern. Ostern ist noch lange nicht vorbei. Osterhasen und Ostereier dürfen daran auch in der nächsten Zeit in Vorgärten und Fenstern erinnern.

Gedanken zum Sonntag Quasimodogeniti von Pfarrerin Ute Mertens, Leiterin Ökumenische TelefonSeelsorge Magdeburg und nördliches Sachsen-Anhalt

Andacht: Pfarrerin Ute Mertens in der Kapelle der Evangelischen Jugendbildungsstätte Hirschluch
Musik: Thorsten Fabrizi an der Eule-Orgel der Christuskirche Kamp-Lintfort