Verlag am Birnbach - Motiv zur Jahreslosung 2026 von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Kirchenkreis Elbe-Fläming -
Kirchenkreis in blau und grün

Blau und grün sind die Farben unseres Kirchenkreises. Das Grün von Feldern, Wiesen und Wäldern durchzogen vom Blau der Elbe mit ihren Nebenflüssen und dem Elbe-Havel-Kanal prägen die Landschaft zwischen Altmark, Börde und Fläming. Darin eingebettet wird in 106 kleinen und großen Kirchengemeinden christliche Gemeinschaft aktiv gelebt. Aus dem Wort Gottes heraus erwächst hier immer wieder Neues und finden Menschen jeden Alters Freude, Hoffnung und Trost im Glauben.

Lassen Sie sich einladen auf einen Streifzug durch unseren Kirchenkreis mit seinen zahlreichen altehrwürdigen liebevoll gepflegten Kirchengebäuden.

 

 AN(GE)DACHT

 
20*C+M+B+26

Diese Zeichen stehen jetzt seit einigen Tagen an vielen Häusern überall in Deutschland. Sie sind die Abkürzung für den lateinischen Satz „Christus mansionem benedicat“. Er bedeutet auf Deutsch „Christus segne dieses Haus“ und ist der Haussegen für dieses Jahr. Angeschrieben oder ganz modern angeklebt haben ihn die Sternsinger. Das sind Kinder und Jugendliche aus den katholischen Kirchengemeinden, die rund um den 6. Januar als die drei heiligen Könige verkleidet Menschen besuchen, die den Segen haben möchten. Einige Leute denken, dass die drei Buchstaben an die Namen der drei heiligen Könige erinnern sollen, also Caspar, Melchior und Balthasar. Eigentlich nicht.

Und in der Bibel steht auch gar nichts von diesen Namen. Da steht nur von Sterndeutern aus dem Osten, die das Jesuskind in Bethlehem besucht haben. Eine Anzahl und dass es Könige waren, steht nicht da. Allerdings wird von drei kostbaren Geschenken erzählt: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Um besondere Geschenke geht es auch bei den Sternsingern. Sie sammeln Spenden an den Häusern, die sie mit ihrem Segen beschenken. Aber nicht für sich selbst. Die Spende ist in jedem Jahr für Menschen auf unserer Welt, die sie dringend nötig haben. In diesem Jahr soll damit Kindern in Bangladesch und anderswo auf der Welt geholfen werden, die arbeiten gehen müssen, damit sie überleben. Gegen Kinderarbeit und dafür, dass Kinder spielen und zur Schule gehen können, soll das Geld helfen. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich online den Sternsinger-Film „Willi in Bangladesch“ ansehen.

Für uns hier in Deutschland ist es normal, dass Kinder an Weihnachten Geschenke bekommen. Uns geht es gut. Ich finde es toll, dass wir in den Weihnachtstagen so auch den Kindern etwas schenken können, die es nicht so leicht haben. Auch das ist Segen.

Gedanken zum 1. Sonntag nach Epiphanias von Anke Fritzsch, Gemeindepädagogin im Kirchenkreis Elbe-Fläming