Junge Kirche - Teens


JUNGE KIRCHE - TEENS


Wie in jedem Jahr waren auch in diesem wieder alle Jugendlichen ab 13 Jahren zu einer Jugendfreizeit in den Sommerferien eingeladen. Diesmal ging es unter dem Motto "Der geilste See der Welt" nach Tydal. Hier ein kleiner Rückblick:


JUGENDFREIZEIT VOM 24.-31.07.2021 IN TYDAL


Am Freitag, dem Tag vor der Fahrt warteten alle gespannt auf die Entscheidung des RKI, die um 13.00 Uhr bekannt gegeben werden sollte: Werden die Niederlande zum Hochinzidenzgebiet erklärt und somit alle in Quarantäne geschickt, die nach Deutschland zurückkommen? Viele Jugendliche und Eltern hofften und beteten, dass das nicht passiert und wir in das schöne Haus Bij Ceulemans in den Niederlanden fahren können. Andere beteten dafür, dass hochgestuft wird und Plan B in Kraft tritt und wir lieber 5 Tage in Mecklenburg zelten. Wie sollte Gott da wirken?
Als das RKI um 15.53 Uhr endlich bekanntgab, dass die Niederlande Hochinzidenzgebiet werden, kam vom Reiseservice Henser ein Sonderangebot: Wir dürfen umbuchen ins Haus Tydal in Deutschland in der Nähe der dänischen Grenze. Danke, Gott, das war genau das, was wir brauchten. Wir haben umgbucht und am nächsten Tag ging es los:
In Tydal erwartete uns ein riesiges Gelände mit zwei Gebäuden für uns und viel Wald und Wiese, einem Fluss mit zwei Badestellen, Volleyball- und Fußballplatz und mehreren Lagerfeuerstellen. Mehrere Zeltgruppen waren schon da, waren aber meist nur von weitem zu sehen. All diese Möglichkeiten machten unsere Woche wunderbar. Es wurde gebadet und Fußball gespielt, ein Volleyballturnier und ein Geländespiel bestritten und das Gelände beim Erkundungsspiel entdeckt. Jeden Tag gab es ein Küchenteam, das miteinander einkaufen, die Mahlzeiten zubereiten und abwaschen durfte. Immer wieder fanden sich Jugendliche freiwillig zum Putzdienst auf Fluren und in Bädern. Jeden Morgen vor dem Frühstück gab es eine Morgenandacht zu einer Geschichte vom See Genezareth, bei der auch die Tagesaufgabe bekanntgegeben wurde. Diese wurde von den meisten sehr ernst genommen: 15 Minuten Stille ganz allein; den eigenen Fisch basteln und darüber nachdenken, was ich von Gott bräuchte, damit ich alles stehen und liegen lasse, um mit ihm zu leben; ein Problem lösen; ein schwimmfähiges Boot bauen … Bei der Andacht am Abend wurde dann davon erzählt.
Ein Tagesausflug führte uns nach Flensburg ins Phänomenta, wo Physik zum Ausprobieren erlebbar und von vielen mit Freude genutzt wurde. Anschließend gab es Zeit zum Shoppen in der Stadt.
Am letzten Abend fand unser Abendbrot am Lagerfeuer statt mit Stockbrot und Würstchen. Danach ging es zum Nachtgeländespiel, bei dem per Knicklichtsuche die Tiere für die Arche eingesammelt wurden.
Insgesamt war es eine schöne Woche, bei der das sehr wechselhafte Wetter sich doch immer wieder günstig unserem Programm anpasste. Der Regen prasselte erst, wenn wir wieder drinnen waren. Ein großes Dankeschön geht an den Reiseservice Henser, der uns in letzter Minute eine Umbuchung ermöglicht hat, das Taxiunternehmen Gröpler aus Loburg, die flexibel auf unser Chaos vor der Fahrt reagiert haben, an die Pastorin von Hohen Mistorf, die bereit gewesen wäre, unsere Gruppe zum Zelten aufzunehmen und an das Betreuerteam der Freizeit für die schöne gemeinsame Zeit.

Jugendfreizeit Tydal


P.S. Im nächsten Sommer wollen wir wieder zur Jugendfreizeit fahren: vom 15.-22.07.2022 geht die Reise nach Meetzen (Mecklenburg-Vorpommern). Weitere Informationen dazu gibt es bei Anke Fritzsch, Telefon: 03921 - 4178585.

 


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