Kirchenmusik

  

AKTUELLE REGELUNGEN FÜR DIE KIRCHENMUSIKALISCHE ARBEIT


Kirchengemeinden in Brandenburg: Chor-, Flötenkreis- und Posaunenchorproben dürfen nur unter freiem Himmel mit bis zu 70 Personen unter Einhaltung eines Mindestabstandes von 2 Metern stattfinden. In geschlossenen Räumen dürfen nach wie vor keine Proben mit Gesang oder Blasinstrumenten stattfinden.
Konzerte sind bei Unterschreiten des Inzidenzwertes von 100 möglich. Unter freiem Himmel sind bis zu 500 Besuchern in geschlossenen Räumen bis zu 200 Besucher möglich. Allerdings darf hier die für den "Konzertraum" im Hygienekonzept festgelegte Höchstzahl an zur Verfügung stehenden Plätzen nicht überschritten werden. Die Voraussetzungen der Regelung (individuelles Hygienekonzept, Testungen) sind einzuhalten.
Kirchengemeinden in Sachsen-Anhalt: Instrumentalgruppen (auch Blasinstrumente) dürfen unter Einhaltung eines Mindestabstands von mindestens 1,5 Metern (besser sind 2 Meter) bei einer Inzidenz unter 100 mit bis zu 10 Personen zuzüglich des Chorleiters proben. Vollständig geimpfte und genesene Personen werden hierbei nicht mitgerechnet. Einzelunterricht ist möglich.
Weitere Proben und Konzerte von Chören sind erst ab einer Inzidenz unter 35 gestattet. Es ist dabei ein Abstand von mindestens 2 Metern (besser sind 3 Meter) zwischen den Musizierenden einzuhalten. Chöre und Posaunenchöre können entsprechend den Regelungen für Konzerte in Gottesdiensten in geschlossenen Räumen ohne Einschränkung der Teilnehmenden mitwirken, soweit genügend Platz zur Einhaltung der Abstandsregeln vorhanden ist.
Bei Proben und Konzerten sind entsprechende Anwesenheitsnachweise mit Name, Adresse und Telefonnummer zu führen. Bei Konzerten in geschlossenen Räumen sind bis zu 250 Besucher zulässig. Im Freien sind bis zu 500 Besucher mit entsprechendem Abstand zulässig. Allerdings darf hier die für den "Konzertraum" im Hygienekonzept festgelegte Höchstzahl an zur Verfügung stehenden Plätzen nicht überschritten werden.

 

Im Folgenden finden Sie einen kleinen Rückblick auf Projekte der letzten Jahre:

 

Plakat Oratorium Jan Huss

Oratorium "Jan Huss" von Carl Loewe

Am Reformationstag 2019 war in der Kirche Drewitz die Aufführung des Oratoriums „Johann Hus“ von Carl Loewe zu erleben. Das Oratorium galt lange Zeit als verschollen und wurde erst vor einem guten Jahrzehnt wieder entdeckt. Der Kammerchor Laudate und die Solisten Anne Zehrt (Sopran), Thomas Fröb (Tenor) und Diogo Mendes (Bass) erzählten die tragische Geschichte des böhmischen Reformators. Die musikalische Gesamtleitung hatte Kantor Thorsten Fabrizi. Die zahlreichen Besucher waren begeistert von der Klangfülle, die das Leben und Leiden des böhmischen Reformators eindrücklich in Musik verwandelte. Der Chor und die Solisten machten das sehr selten aufgeführte Werk zu einem Hörerlebnis für alle.
Wir bedanken uns bei allen, die die Aufführung finanziell unterstützt und durch ihre Hilfe möglich gemacht haben!

 

Oratorium Jan Huss

 

 

Chorprojekt 2019: "Carmina Burana" von Carl Orff

Auch in diesem Jahr gab es in unserem Kirchenkreis wieder ein großes Chorprojekt, zu dem alle Sängerinnen und Sänger herzlich eingeladen waren. Auf dem Programm stand diesmal die "Carmina Burana" von Carl Orff, die zu den berühmtesten und populärsten Chorwerken der Musikgeschichte zählt. Wie im letzten Jahr wurde das Projekt gemeinsam mit dem Telemannchor aus Magdeburg durchgeführt. Die Gesamtleitung hatte Kantor Torsten Fabrizi.
Abgeschlossen wurde die intensive Erarbeitungsphase mit drei Aufführungen - in der Konzerthalle Unser Lieben Frauen Magdeburg, in der Turnhalle Wollin und in der Stadthalle Möckern. Zu hören war dabei die reduzierte Version für Solisten, großen gemischten Chor, zwei Klaviere und Schlagwerk, die 1956 von Orffs Schüler Wilhelm Killmayer arrangiert und von Orff autorisiert wurde.
Wir danken an dieser Stelle allen Mitwirkenden, Helfern und Sponsoren, die dieses Projekt wieder möglich gemacht haben.

Zum Artikel der Volksstimme "Stehende Ovationen für Projektchor" vom 07.05.2019

 

Chorprojekt Carmina Burana Chorprojekt Carmina Burana

 

Chorprojekt Carmina Burana Chorprojekt Carmina Burana

 

 

Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns

Der Komponist Camille Saint-Saëns (1835 - 1921) wurde vor allem durch sein Werk "Karneval der Tiere" und seine Oper "Samson und Dalila" bekannt. Ein eher unbekannteres Werk ist sein "Oratorio de Noël", welches oftmals im Schatten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach steht. Dabei stellt es eine hörenswerte Alternative dazu dar. Es überzeugt den Zuhörer insbesondere durch seine große lyrische Sanftheit. Am 8. und 9. Dezember 2018 war dieses selten aufgeführte Werk in unserem Kirchenkreis zu hören sein. Die Kantoreien Burg und Genthin unterstützt von Solisten und Orgel brachten es zum Erklingen. Daneben standen zwei Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, das Magnificat für Chor und Solisten sowie die Weihnachtshymne, auf dem Programm.

Weihnachtsoratorium 2018 Weihnachtsoratorium 2018

 

Chorprojekt 2018: "Theresienmesse" von Joseph Haydn

Die Theresienmesse von Joseph Haydn, eine der ganz großen lateinischen Messen der Wiener Klassik, wurde in diesem Jahr vom Projektchor des Kirchenkreises erarbeitet. Die Proben dazu fanden im ersten Quartal des Jahres statt. Seinen Abschluss fand das Projekt am 15. April mit Konzerten in der Turnhalle Wollin und der Sankt Laurentiuskirche-Kirche in Loburg. Neben dem großen Chor waren das Ensemble "Camerata Hallensis", Kantorin Thekla Schönfeld an der Orgel sowie die Solisten Henriette Schein (Sopran), Hanna Hagel (Alt), Jacob Kressin (Tenor) und Juan Villanueva (Bass) zu erleben. Beide Konzerte waren gut besucht und die Zuhörer belohnten die Mitwirkenden mit lang anhaltenden Applaus. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und besonders an Kantor Thorsten Fabrizi, der wieder die Projektleitung innehatte.

Chorprojekt Theresienmesse Chorprojekt Theresienmesse

 

Chorprojekt Theresienmesse Chorprojekt Theresienmesse

 

Auch im Jahr 2019 wird es wieder ein Chorprojekt im Kirchenkreis geben, zu dem bereits jetzt alle Sängerinnen und Sänger recht herzlich eingeladen sind.

 

Chorprojekt 2017: "Das Sühneopfer des neuen Bundes" von Carl Loewe

Am ersten Aprilwochenende war es soweit. Das Passionsoratorium "Das Sühnopfer des neuen Bundes" von Carl Loewe (1796-1869) wurde zwei Mal aufgeführt. Dieses romantische und dramatische Werk wurde vom Projektchor des Kirchenkreises unter Leitung von Kreiskantorin Cornelia Frenkel und Kantor Thorsten Fabrizi einstudiert. Bei der Aufführung wurden die etwa 70 Sängerinnen und Sänger musikalisch vom Ensemble Amare Discordia sowie den Solisten Mona Deibele (Sopran), Anna Kunze (Alt), Richard Neugebauer (Tenor) und Tobias Mengs (Bass) unterstützt.Beide Aufführungen in Ziesar (Samstag) und Parchau (Sonntag) waren sehr gut besucht. Die Zuhörer erlebten zwei Stunden voller ausdrucksstarker Texten und eindrucksvoller Musik. Erzählt wurde die Geschichte des Leidens und Sterbens Jesu angefangen vom letzten Abendmahl, über den Verrat des Judas, der Gefangennahme und Verurteilung Jesu bis hin zu seinem Tod am Kreuz. Unüberhörbar klang dabei immer wieder der Ausblick auf die Auferstehung und Ostern durch. Die Besucher belohnten die Mitwirkenden bei beiden Aufführungen mit anhaltenden Applaus für das großartige musikalische Erlebnis.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des diesjährigen Chorporjektes des Kirchenkreises Elbe-Fläming beigetragen haben.