Corona aktuell

Informationen zum Umgang mit dem Teil-Lockdown
(aktualisiert: 02. Dezember 2020)


Hier finden Sie die im Kirchenkreis Elbe-Fläming geltenden Regelungen während des derzeitigen Teil-Lockdowns. Der Krisenstab des Kirchenkreises überprüft diese regelmäßig und passt sie den geltenden Verordnungen der Länder Brandburg und Sachsen-Anhalt, den Richtlinien unserer Landeskirche und den Vorschriften der jeweiligen Landkreise an. Bitte beachten Sie, dass aus diesem Grund in unterschiedlichen Teilen unseres Kirchenkreises voneinander abweichende Bestimmungen gelten, die sich auf die Arbeit in den Kirchengemeinden dementsprechend verschieden auswirken!

Gottesdienste
Gottesdienste dürfen unter strenger Einhaltung der vom GKR beschlossenen und beim Kirchenkreis vorgelegten Hygienekonzepte weiterhin gefeiert werden. In Kirchen, Winterkirchen und Gemeinderäumen, für die bisher kein Konzept erarbeitet wurde, sind Gottesdienste nicht gestattet. Ein Gottesdienst sollte, laut Empfehlung der Landeskirche, nicht länger als 30 - 45 Minuten dauern. Zudem wird weiterhin dringend empfohlen, in der derzeitigen Situation auf Gemeindegesang und Abendmahl zu verzichten.

Andachten im Freien
Kirchengemeinden in Sachsen–Anhalt: Andachten im Freien sind durch das Selbstorganisationsrecht der Kirchen möglich. Bei kommunalen Friedhöfen muss gegebenenfalls eine Genehmigung beim zuständigen Ordnungsamt bzw. Friedhofsträger erfragt werden. Bei Andachten sind die geltenden Hygienemaßnahmen, wie sie bei Gottesdiensten gelten, bindend (Abstand, Mundschutz, Kontaktnachverfolgung unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien). Der Einsatz von Bläsern ist möglich, aber es muss gut geprüft werden, wie viele Bläser zum Einsatz kommen (möglichst nicht mehr als 5-6 Bläser). Dabei haben die Bläser zueinander einen Abstand von 2m einzuhalten (außer sie gehören zu einem Hausstand) und in Ausstoßrichtung 3m. Auf den Einsatz von Chören hingegen sollte verzichtet werden, da bei Gesang die Ansteckungsgefahr durch Aerosole erheblicher ist.
Kirchengemeinden in Brandenburg: Religiöse Zeremonien - dazu zählen Andachten - sind erlaubt. Auch hier gelten die bekannten Regeln und müssen eingehalten werden. Der Einsatz von Bläsern ist ebenfalls möglich. Hierbei ist zu beachten, dass die Bläser zu den anderen Teilnehmer*innen der Andacht, laut Aussage des Gesundheitsamts, einen Abstand von 6m haben müssen.

Sitzungen von Gremien
Wenn möglich sollten keine Sitzungen stattfinden und die Möglichkeiten von Online-Sitzungen und Umlaufbeschlüssen genutzt werden. Sitzungen, die als Präsenzsitzungen durchgeführt werden müssen, dürfen in der gegebenen Kürze für notwendige Entscheidungen unter Einhaltung der Schutz- und Hygieneregeln stattfinden. Dabei gelten die beschlossenen Hygienekonzepte für die genutzen Räume. Ohne ein solches Konzept darf ein Raum oder eine Kirche auch nicht für Sitzungen genutzt werden!

Frauen- und Seniorenkreise
Der Krisenstab der Landeskirche weist weiterhin explizit darauf hin, dass viele Personen aufgrund ihres höheren Gefährdungsrisikos sehr zurückhaltend bei Besuchen von Präsenzveranstaltungen sind. Dies gilt insbesondere im Bereich der Frauen- und Seniorenkreise. Aus diesem Grund wird empfohlen, auch im Dezember auf die Durchführung von Frauen- und Seniorenkreis zu verzichten. Dieser Empfehlung schließt sich der Krisenstab des Kirchenkreises an. Auch wenn es schwer fällt, keine Adventsnachmittage miteinander zu erleben, scheint dieser Verzicht zum Schutz aller doch dringend geraten.

Arbeit mit Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen
Da unsere Angebote für Kinder und Jugendliche als Bildungsangebote gelten, ist die Durchführung grundsätzlich möglich. Allerdings haben wir nach wie vor in einem Landkreis unseres Kirchenkreises (Jerichower Land) die 7-Tage-Inszidenzzahl von 100 überschritten. Zudem kommt es in immer mehr Schulen zu Coronaerkrankungen und/oder Quarantäneanordnungen. Das zuständige Gesundheitsamt rät daher dringend, diese Angebote zu überprüfen, besonders wenn eine Durchmischung der Gruppen nicht ausgeschlossen werden kann (unterschiedliche Schulklassen und Schulen). Die Kontaktbeschränkungen sollten dringend eingehalten werden. Aus diesem Grund finden die Angebote in Präsenzform zurzeit in aller Regel nicht statt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten alternativ unterschiedliche Online-Angebote an.
Sonderregelungen für Kirchengemeinden in Brandenburg: In Brandenburg ist ab einem bestimmten Alter die Mundschutzpflicht einzuhalten (analog der Verordnungen in den Schulen). Jugendarbeit mit Jugendlichen ab 14 Jahren ist grundsätzlich untersagt.

Krippenpielproben
Bei Krippenspielproben ist unbedingt auf die Einhaltung aller Hygienemaßnahmen zu achten und möglichst in kleinen Gruppen zu proben. Wenn möglich sollten Rollen so vergeben werden, dass in bereits bestehenden Gruppen (Geschwister, Familienangehörige oder gemeinsame Schulklasse) geübt und gespielt werden kann.

Kirchenmusikalische Arbeit
Für Chöre und Posaunenchöre ist das gemeinsame Üben grundsätzlich möglich. Allerdings sind die geltenden Bestimmungen (Abstand, Probenlänge...) strikt einzuhalten. Der Krisenstab der Landeskirche weist in diesem Zusammenhang noch einmal konkret auf die besondere Gefahr bei Chorproben durch Aersole hin. Der Krisenstab unseres Kirchenkreises empfiehlt deshalb allen Chören und Posaunenchören zu prüfen, ob Proben in der derzeitigen Situation ohne eine unnötige Gefährdung der Teilnehmenden möglich sind. Im Zweifelsfall sollten diese auf das zwingend notwendige Maß beschränkt oder es sollte darauf bis auf Weiteres ganz verzichtet werden. Konzerte jeglicher Art dürfen nicht durchgeführt werden.


Das kirchenrechtliche Institut der EKD hat eine seine Empfehlung zur derzeitigen Situation so formuliert: „Kirchen haben die verantwortungsvolle Aufgabe, an dem Ziel der Eingrenzung der Pandemie mitzuwirken.“ Für uns als Kirchenkreis Elbe-Fläming bedeutet das, dass wir über weite Regelungsspielräume verfügen. Dessen sind wir uns bewusst. Zugleich sind wir uns aber auch unserer gesellschaftlichen und außerkirchlichen Verantwortung bewusst. Indem wir uns an vielen Stellen selbst einschränken, wollen wir unsere Solidarität und Verbundenheit mit denen zeigen, die von zahlreichen Einschränkungen betroffen sind und die diesen Regelungsspielraum nicht haben.


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